Unserem Wald geht es sehr schlecht!
Dieses für uns lebenswichtige Ökosystem steht auf der Kippe!

Deshalb halten wir es für dringend an der Zeit die Ökologie von Wald und Flur in professionelle Hände zu geben!

 

Wir müssen diesem fragilen ökologischen System wieder mehr Ruhe und natürliche Ökologie verschaffen.

 

Wir haben unseren Fokus auf den Teil der „Jagd“ im Wald gerichtet. Wir sind wie viele anerkannte WissenschaftlerInnen und NaturschützerInnen der Meinung, dass aus ökologischer Sicht überhaupt keine Notwendigkeit für die Jagd in der derzeitigen Form besteht!

Wildtiere leiden leise! Sehr leise!

Wir haben die Lebensräume der Wildtiere durch Straßen, Autobahnen, Schienen und vieles mehr massiv zerschnitten und destabilisiert. Als wenn das für Tiere nicht schon schlimm genug wäre, nutzen JägerInnen die wenigen Rückzugsgebiete auch noch als Schießübungsplatz. Diese sogenannten HegerInnen und PflegerInnen, die oft schon nach wenigen Tagen das „grüne Abitur“ erhalten, nehmen sich irrtümlich das Recht über Leben und Tod unserer Wildtiere zu entscheiden.

Anerkannte WissenschaftlerInnen sind sich einig, dass aus ökologischer Sicht keine Notwendigkeit für die Jagd in dieser Form besteht. Der Wildbestand nimmt ohne JägerInnen nicht überhand, da sich waldbewohnende Tierpopulationen schon immer selbst reguliert haben. Wildtiere sind Teil unserer Natur und haben das Recht, zu existieren und ihren Lebensraum zu nutzen.

Mit der Zielsetzung diesem Leid ein Ende zu bereiten haben sich viele Menschen bundesweit schon in sehr vielen Gruppen zusammengeschlossen.

Unter dem Motto: „Professionelle WildhüterInnen statt Hobbyjagd“ will der Deutsche Wildtierschutzverband e.V. (in Gründung) als Dachverband ein ineinandergreifendes und zusammenarbeitendes Netzwerk entwickeln, welches es sich zur Aufgabe macht, die Kräfte und Gruppen zu bündeln und so gestärkt der Jagd in Deutschland entgegenzutreten.

Wir möchten endlich die beträchtlichen bereits vorhandenen Kräfte (Know-How, Netzwerke, Forderungen, Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit, etc.) der vielen Einzelpersonen und Organisationen bündeln, die sich kritisch mit dem status quo der Jagd auf (Wild-)Tiere schwerpunktmäßig in Deutschland befassen. Personen, die sich lediglich für Reformen in Teilbereichen der Jagd einsetzen möchten, sollen sich von diesem Aufruf zum Netzwerken ebenso angesprochen fühlen wie Personen, die die (menschliche) Jagd auf (Wild-)Tiere komplett in Frage stellen. Es geht hier primär um den Bau eines Netzwerks, um möglichst viele bereits mit dem übergeordneten Thema „Jagdkritik“ befasste und vorgebildete Menschen an einem Ort zusammen zu bringen.

Der Einsatz professioneller WildhüterInnen und damit das Ende der Hobbyjagd in Deutschland ist in der Praxis nur durch gesetzliche Änderungen des bestehenden (Jagd-)rechts im Bund und in den Ländern erreichbar, obwohl bestimmte Jagdformen wie z.B. die Fuchsjagd mangels „vernünftigen Grundes“ im Sinne des § 17 Nr. 1 Tierschutzgesetz schon heute evident rechtswidrig sind. Der Deutsche Wildtierschutzverband und die in ihm zusammengeschlossenen UnterstützerInnen arbeiten die nötigen politischen Reformforderungen und konkrete Gesetzgebungsvorschläge heraus, um damit evidenzbasiert, auf wissenschaftlicher Basis und juristisch abgesichert an die Gesetzgeber in Bund und Ländern heranzutreten.

Eine Reihe von Menschen aus verschiedensten zivilgesellschaftlichen Bereichen, von Anfang an auch PolitikerInnen sowie Prominente tragen die Initiative und Forderungen des Deutschen Wildtierschutzverbands weiter in ihre Netzwerke und sorgen so für einen noch breiteren gesellschaftlichen Rückhalt sowie eine zunehmende gesellschaftliche Sensibilisierung für dieses wichtige Thema! Gemeinsam lassen wir ein neues Zeitalter des Wald- und Wildtierschutzes in Deutschland beginnen und wirken so perspektivisch auch über unsere nationalen Grenzen hinaus!

Um selbst UnterstützerIn des Deutschen Wildtierschutzverbands zu werden, kontaktiere uns bitte über das Kontaktformular.